🟦 Die Geschichte des Zauberwürfels
Der Zauberwürfel (englisch Rubik's Cube) ist das wohl bekannteste mechanische Geduldsspiel der Welt – und ein Symbol der 1980er.
Budapest, 1974
Erfunden hat ihn der ungarische Architekt und Designer Ernő Rubik im Jahr 1974. Eigentlich wollte er seinen Studenten mit einem dreidimensionalen Objekt das räumliche Vorstellungsvermögen schulen. Sein erster Prototyp aus 27 Holzblöcken hielt dank eines cleveren Achsenkreuzes zusammen, obwohl sich die Teile gegeneinander drehen ließen. 1976 erhielt er das Patent; ab 1977 wurde der Würfel in Ungarn als „Bűvös Kocka" (Magischer Würfel) verkauft.
Der weltweite Boom ab 1980
Ab 1980 wurde der Würfel international vermarktet (u. a. über die Ideal Toy Corporation) und 1981 zum Verkaufsschlager – bis zum Höhepunkt wurden rund 160 Millionen Stück verkauft. 1980 erhielt er den Sonderpreis „Bestes Solitärspiel" beim Spiel des Jahres; 1982 nahm sogar das New Yorker MoMA ihn in seine Sammlung auf.
Die Zahl, die schwindelig macht
Ein 3×3×3-Würfel hat 43.252.003.274.489.856.000 – rund 43 Trillionen – mögliche Stellungen. Nur eine davon ist gelöst. Trotzdem lässt sich jede Stellung in höchstens 20 Zügen lösen (die sogenannte „Gottes-Zahl").
Quellen
- Wikipedia: „Rubik's Cube" und „Ernő Rubik".
- Planet Wissen, ingenieur.de: zu Daten, Verkaufszahlen und Kombinationen.